
Wie alles begann...
Januar 2022
Alles nahm seinen Anfang mit einem Geschenk. Ein Gutschein – unscheinbar auf den ersten Blick, doch in Wahrheit das Tor zu einer neuen Welt: Ein "Dinner mit Schuss" mit echten Schauspielern, serviert mit einem erlesenen Vier-Gänge-Menü.
Noch bevor das Spiel begann, erreichte mich eine rätselhafte Zustellung: eine alte, abgewetzte Aktentasche. Ein Schauspieler hatte sie mir überbracht, und mit ihr meine Rolle – der Notar, bestimmt, zum entscheidenden Moment das Testament zu verlesen. Schon da ahnte ich: Dies würde kein gewöhnlicher Abend werden!
Wir berichteten Freunden von dieser Erfahrung. Sie selbst hatten sich bereits in den Bann eines privaten "Dinner mit Schuss" ziehen lassen. Und so geschah, was wohl immer geschieht, wenn Geheimnisse geteilt werden: Eine Idee wurde geboren – der erste eigene Abend.
Mit dabei: unsere beiden Söhne und ein Freund, ausgestattet mit einem Hauch schauspielerischen Talents. Eingeladen war man zu einer adeligen Familie, die in einem Landsitz residierte. Der Hausherr wurde – so schien es – vergiftet. Doch der Mordplan schlug fehl, und die Wahrheit entglitt wie Nebel zwischen den Fingern.
Das Fazit?
Es sind selten große Pläne, sondern kleine Zufälle, die den Beginn einer Geschichte markieren.
Und so wurde jener erste Abend zum Ursprung einer Tradition, die bis heute fortlebt.
Unsere Reisen in die Welt der "Dinner mit Schuss"
Jeder Krimiabend mit Freunden führt durch ein Portal. Eine inspirierende Einladung ist der passende Schlüssel.
Unsere "Dinner mit Schuss" führen uns nicht nur in Geschichten, sondern in ganze Welten – so verschieden, so farbenreich, dass jede Nacht zu einer eigenen Reise wird.
Wir waren Gäste auf einem adeligen Landsitz, wo das Gift lautlos seinen Weg suchte.
Wir schlugen unsere Zelte auf einem Campingplatz auf – zwischen knisterndem Feuer, Dosenbier und unerwarteten Geständnissen.
Wir wandelten durch die fantastische Welt der Märchen, wo nichts war, wie es im Kinderbuch steht.
Wir feierten die Walpurgisnacht, wenn sich die Schleier zwischen den Welten lüften und dunkle Kräfte erwachen.
Wir begegneten Vampiren, Wölfen und Dämonen, die uns in eine Nacht voller Finsternis und Verführung zogen.
Wir erklommen die Mauern einer Burg im Mittelalter und hörten, wie Geheimnisse durch kalte Steine wisperten.
Wir segelten mit Piraten, raunten Geschichten in dunklen Hafenkneipen und hielten Ausschau nach Verrat.
Wir lebten im Reich der Mafia, wo ein falsches Wort tödlicher sein konnte als jede Kugel.
Wir suchten nach Wahrheit in einem bayrischen Dorf, das mehr Geheimnisse barg, als Lederhosen verraten.
Wir brachen auf zur Expedition zu den Inkas, wo uralte Mythen mit uns speisten.
Wir tanzten mit den Hippies, verloren in Farben, Musik – und doch stets mit einem Verdacht im Blick.
Wir ließen uns verführen im Kabarett der 20er Jahre, wo jeder Vorhang mehr verbarg, als er zeigte.
Wir ritten hinaus mit Cowboys und Indianern, dorthin, wo Gesetz und Chaos sich duellierten.
Wir landeten auf Sizilien, zwischen Zitronenhainen und Flüstern der Cosa Nostra.
Wir spielten Agenten in einem Netz aus Täuschung, Spionage und Doppelleben.
Wir verloren uns in einer Party der Intrigen, wo Gläser klirrten, Musik spielte – und doch jeder Blick ein Geheimnis trug.
Wir durchstreiften die Welt der Fantasy, wo Magie die Luft erfüllte, Drachen ihre Schwingen ausbreiteten und Helden wie Schatten zwischen den Sternen wandelten.
Wir verbrachten Silvester auf einer abgelegenen Almhütte, eingeschneit, das Feuer knisternd im Kamin, während draußen Raketen den Himmel erhellten – drinnen aber ein Mord das neue Jahr eröffnete.
Wir tauchten ein in das rauchige Chicago der 1930er-Jahre, wo Loyalität eine Währung war und Verrat tödlich endete. Zwischen zwei verfeindeten Mafiafamilien suchten wir nach der Wahrheit – in einer Stadt, in der jedes Schweigen verdächtig war und jeder Schuss eine Geschichte erzählte.
Wir fanden uns zwischen Hecken, Lauben und gepflegten Beeten wieder, wo der Frieden trügerisch war. Ein Mord, begangen mit einem Gartenzwerg, riss die Fassade der Idylle ein – und wir lernten, dass selbst das Kleinste tödlich sein kann.
Wir wandelten durch das viktorianische England, zwischen Gaslicht, höfischer Etikette und dunklen Geheimnissen. Im Hochadel untersuchten wir den Mord an einer Lady – und entdeckten, dass Anstand oft nur ein Schleier über Abgründen ist.
Jede Welt vergeht mit dem Morgengrauen – doch die Erinnerung bleibt wie ein unauslöschlicher Traum.
Unsere Vision
Noch sind wir Spielerinnen und Spieler, Gäste und Gastgeber.
Doch in uns wächst der Wunsch nach mehr. Wir träumen davon, ein eigenes "Dinner mit Schuss" zu erschaffen – voller Intrigen, Spannung und Wendungen, die niemand kommen sieht.
Ein Spiel, das nicht nur erzählt, sondern überrascht. Eine Geschichte, die sich in einer besonderen Zeitentfaltet: vielleicht in einer Epoche, die ungewöhnlich ist, vielleicht in einer Welt, die man so noch nicht gesehen hat.
Wir wollen uns lösen von dem, was üblich ist. Wir wollen das "Dinner mit Schuss" neu denken – „mal anders“. Mit überraschenden Rollen, neuen Regeln, geheimen Pfaden.
Unsere Vision ist es, nicht nur Gäste in ein Spiel einzuladen, sondern sie in eine Welt zu entführen, in der für eine Nacht alles möglich ist: Lügen und Wahrheiten, Freundschaft und Verrat, Macht und Ohnmacht.

Epilog
Jede Geschichte endet – doch ein "Dinner mit Schuss" nie wirklich. Es hallt nach in Gesprächen, in Erinnerungen, in Bildern und in einem Lächeln, das bleibt. Wir glauben: In jedem Menschen steckt ein Funke, der nur darauf wartet, in einer Rolle aufzugehen.
Wer wagt, den Alltag für eine Nacht abzustreifen, entdeckt Seiten an sich, die verborgen schlummerten. Ob in den Schatten vergangener Zeiten, auf den Plätzen ferner Welten oder mitten in einer Intrige – überall dort kann man selbst Teil der Geschichte werden.
Darum laden wir ein:
Werdet neugierig. Habt Mut, euch selbst zu überraschen. Tretet ein in unsere Welt aus Fantasie, Rätseln und Gemeinschaft. Teilt mit uns Erfahrungen, lacht, irrt, verdächtigt, täuscht – und genießt zugleich das Spiel des Lebens.
Wer, wenn nicht du, könnte die nächste Rolle verkörpern? Wer, wenn nicht ihr, könnte mit uns neue Geschichten schreiben?








